zum Directory-modus

Tutorial MenueAcrylpolymereLerneinheit 4 von 6

Polyacrylate

Eigenschaften der Polyacrylate

Polyacrylate haben meist eine niedrige Glasübergangstemperatur ( T g = -45 °C bis 35 °C). Dies führt zu einem weichen, klebrigen Erscheinungsbild. Die Glasübergangstemperaturen der Methacrylate liegen höher (20 bis 105 °C), daher wirken sie bei Raumtemperatur fester.

Da Polyacrylate nur UV-Strahlung mit Wellenlängen unterhalb von 290 nm absorbieren, vergilben sie kaum. Ihre Beständigkeit gegen Sauerstoff, saure und alkalische Hydrolyse ist hoch.

So genannte Reinacrylate, also Polymere, die ausschließlich aus Acrylsäure- und Methacrylsäureestern aufgebaut sind, sind besonders lichtecht und wetterbeständig. Allerdings sind Homopolymere der Acrylsäureester nur für wenige Anwendungen geeignet. Durch Copolymerisation mit Acrylnitril erhalten sie z.B. eine bessere chemische Beständigkeit und eine höhere mechanische Festigkeit und Zähigkeit. Die Lichtdurchlässigkeit ist allerdings dann geringer.

Hinweis
Große Bedeutung haben Copolymerisate, wobei durch die Auswahl der Comonomere, durch die Mengenverhältnisse und die Produktionsbedingungen die Eigenschaften der resultierenden Polymere genau eingestellt werden können.
Seite 2 von 10