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Vitamin A: eine Einführung

Die Geschichte des Vitamin A

  • 1910 stellten Stepp, McCollum und Hopkins (Medizin-Nobelpreis 1921) an Versuchstieren, die ohne Vitamin A aufgezogen wurden, Wachstumsstillstand und Konjunktivitis fest, die sich durch Fütterung von Lebertran, Butter oder Milch beheben ließen.
  • Steenbock entdeckte 1919 den Zusammenhang zwischen dem Carotin-Gehalt von Nahrungsmitteln und deren biologischer Wirkung. 1939 schließlich wurde das β-Carotin als Provitamin A erkannt. Man stellte außerdem fest, dass sich Avitaminosen durch Gabe von Carotin ausgleichen ließen.
  • Die ersten Versuche zur Synthese von Vitamin A gehen auf Richard Kuhn zurück, der diese in den 1930er Jahren veröffentlichte.
  • Die Struktur des Vitamin A1 wurde 1931 von Karrer aufgeklärt (Nobelpreis 1937).
  • Morton entdeckte schließlich 1937 das Vitamin A2.
  • Wald klärte 1935 die Rolle des Vitamin A beim Sehprozess auf (Medizin-Nobelpreis 1967).
  • 1944 veröffentlichten Inhoffen, van Dorp und Arens die Synthese der Vitamin-A-Säure. 1947 gelang Isler und Mitarbeitern erstmals die Synthese des reinen kristallinen Vitamin A1, 1952 schließlich die von Vitamin A2.

Während Vitamin A früher hauptsächlich aus Fischöl gewonnen wurde, wird es heute fast ausschließlich synthetisch hergestellt.

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