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Tutorial MenueTransport und TransportmoleküleLerneinheit 1 von 3

Transportmoleküle

Membranlipide

Die Doppelschicht- oder Bilayer-Struktur einer Membran ergibt sich aus den Eigenschaften der Lipid-Moleküle, aus denen diese Membran besteht. In biologischen Membranen gibt es drei wichtige Arten von Membranlipiden: Phospholipide, Cholesterol und Glycolipide. Alle drei sind amphipathisch, d.h. sie haben einen hydrophilen, polaren Kopf. Phospho- und Glycolipide haben außerdem zwei hydrophobe, unpolare Schwanzteile. Die Länge der Schwanzteile variiert (zwischen 14 und 24 Kohlenstoff-Atomen), mindestens einer der Schwänze ist ungesättigt und enthält eine oder mehrere cis-Doppelbindungen. Doppelbindungen im Schwanzteil veranlassen ein Abknicken des Moleküls. Länge der Schwanzteile und Sättigungsgrad tragen daher wesentlich zur Fluidität der Membran bei.

Phospholipide

Definition
Phospholipide sind die häufigsten Membranlipide und bestehen aus einer negativ geladenen Phosphat-Gruppe (bei pH 7,0), die mit einem Alkohol verestert ist. Diese beiden Komponenten bilden den polaren Kopf des Moleküls. Die Phosphat-Gruppe ist mit der dritten Hydroxy-Gruppe von Glycerol verestert. Die erste und zweite Hydroxy-Gruppe von Glycerol ist mit jeweils einer unpolaren Fettsäure verknüpft und bildet so den unpolaren Schwanzteil.

Zu den wichtigsten, in Membranen eingebauten Phospholipiden gehören Phosphatidylethanolamin, Phosphatidylcholin, Phosphatidylserin und Phosphatidylinositol.

Phosphatidylcholin mit den Fettsäuren Stearinsäure und Ölsäure im "unpolaren Schwanz".

Definition
Glycolipide enthalten im Gegensatz zu den Phospholipiden kein Phosphat, sondern bestehen aus Lipiden mit Zuckerresten. Ein typisches Beispiel sind Glycosphingolipide.
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