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ATPasen

P-ATPasen

Die ATPasen vom Typ P sind eine Familie von transmembranären Ionentransportpumpen, zu denen über 80 Mitglieder zählen. Diese Enzyme vermitteln den Transport von verschiedenen anorganischen Kationen, darunter H+, Na+, K+, Ca2+, Cu2+, Cd2+ und Mg2+, durch Umwandlung der Energie, die aus der Hydrolyse von ATP gewonnen wird. Die Bezeichnung (Typ P) bezieht sich auf die Entstehung eines kovalent gebundenen, energiereichen Phosphoryl-Enzym-Zwischenproduktes. Phosphoryliert wird ein Asparaginsäure-Rest innerhalb einer hochkonservierten DKTG-Sequenz in der Zentralregion der Polypeptidkette, die etwa 100.000 Da groß ist.

Trotz eingehender Struktur und Aktivitätsstudien war es lange Zeit unklar, wie die P-ATPasen die Ionen genau transportieren. Das liegt vor allem daran, dass die dreidimensionale Struktur lange Zeit nicht aufgeklärt werden konnte. Mittlerweile gibt es mehr Informationen über den Aufbau der H+-ATPasen (Stand 1998; Kuhlbrandt et al., 1998).

Literatur

Kuhlbrandt, W.; Auer, M.; Scarborough, G. A. (1998): Structure of the P-type ATPases. In: Curr. Opin. Struct. Biol.. 8 , 510-516

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