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Rezeptorassoziierte Krankheiten

Rezeptorklassen

Rezeptor
Ein Rezeptor ist ein Proteinmolekül oder Oligomer, das selektiv einen körpereigenen (endogenen) Liganden erkennt und durch Bindung an diesen Liganden ein zelluläres Ereignis hervorruft.

Rezeptoren spielen eine zentrale Rolle bei der Weitergabe von Signalen in und zwischen den Zellen (Signaltransduktion). Rezeptoren besitzen daher eine oder mehrere Bindungsstellen zur Erkennung der für den Rezeptor spezifischen Liganden. Die Bindung des Liganden bewirkt eine räumliche Veränderung der Proteinstruktur (Konformationsänderung) und dadurch die Weitergabe des Signals, z.B. in das Zellinnere. Die meisten Rezeptorproteine sitzen also in der Zellmembran und geben ein von außen kommendes Signal in das Zellinnere weiter, wo ein spezifisches Ereignis oder eine Kette von Ereignissen hervorgerufen wird.

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Abb.1

Signaltransduktion: Ein Ligand (L) bindet an seinen Rezeptor (R), löst dadurch eine Konformationsänderung (zu R*) und als Folge eine intrazelluläre Antwort aus (grau: Zellmembran).

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