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Gelelektrophorese

Silberfärbung von Proteinen im Gel

Die Silberfärbung gehört zu den sensitivsten Färbemethoden für Polyacrylamid-Gele und eignet sich besonders dann, wenn die Reinheit eines Proteins überprüft oder eine eventuelle Kontamination mit anderen Proteinen nachgewiesen werden soll. Die Silberfäbung ist erheblich sensitiver als die Coomassie-Färbung, kann aber nur eingeschränkt zur Quantifizierung verwendet werden, da Silber je nach verwendetem Protokoll bestimmte Proteine wie z.B. nucleoläre Proteine besonders stark anfärbt und andere wie z.B. Troponin C, Calmodulin oder einige Histone gar nicht.

Die chemische Reaktion ähnelt der in der Fotographie verwendeten Reaktion: nach der Fixierung wird das Gel mit Silbernitrat behandelt. Silbernitrat bindet (nichtstöchiometrisch) an Proteine und wird dann reduziert.

Abb.1

Silbergefärbtes Polyacrylamid-Gel. In Spur 1 und 5: Protein-Standards zur Bestimmung der molekularen Masse. Spuren 2 und 3 zeigen Proteinextrakte aus dem Bakterium E. coli, Spur 4 ein weitgehend aufgereinigtes Protein.

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