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Tutorial MenueProteinklassenLerneinheit 3 von 6

Strukturproteine

Die Quervernetzung von Aminosäuren im Collagen

Die Unlöslichkeit von Collagen in Lösungsmitteln, die ionische Wechselwirkungen und Wasserstoff-Brücken auflösen, erklärt sich durch kovalente Bindungen zwischen den Collagen-Molekülen. Während in vielen andern Proteinen kovalente Verbindungen über Disulfid-Brücken entstehen (wie z.B. auch im Keratin), sind im Collagen Lysin- und Histidin-Reste miteinander verknüpft. Die Lysyl-Oxidase, die diese Verknüpfung katalysiert, wandelt Lysin in Allysin um. Durch die Reaktion von Allysin mit Histidin können bis zu vier Seitenketten kovalent miteinander verbunden werden. Diese Verknüpfungen treten besonders häufig an den Enden der Collagen-Moleküle auf.

Die Krankheit Lathyrismus ist ein Beispiel dafür, wie wichtig diese kovalente Verknüpfung für die normale Funktion des Collagens ist.

Abb.1
Die kovalenten Verknüpfungen im Collagen
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