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Tutorial MenueNeurotransmissionLerneinheit 1 von 4

Einführung in die Neurotransmission

Chemotaxis

Bei den strukturell einfachen Prokaryonten sowie einzelligen Organismen tritt die Wahrnehmung, Verarbeitung und Reaktion auf einen Reiz z.B. in Form der Chemotaxis zu Tage. Hierbei kommt es aufgrund eines chemischen Reizes zu einer gerichteten Bewegung entlang des chemischen Gradienten entweder zur Reizquelle hin (Lockstoff oder Attraktant) oder zum gezielten Entfernen (Schreckstoff oder Repellent).

Abb.1

Bevor der Lockstoff (z.B. eine Kohlenhydratquelle; hier rot gezeigt) in eine Bakteriensuspension eindringt, sind die Bakterien (grün; stark vergrößert) stochastisch gleichmäßig verteilt. Nachdem der Lockstoff in die Lösung eingedrungen ist, bewegen sich die Bakterien aktiv auf den Stimulus zu. Hierzu müssen die Prokaryonten zum einen die Richtung des Konzentrationsgradienten wahrnehmen, um sich daran ausrichten zu können. Zum anderen müssen sie die Aktivität ihrer Geißeln zu einer zielgerichteten Bewegung koordinieren.

Beispiele zur Lockstoff- und Schreckstoff-Zugabe
Abb.2
3D-Animation zur Chemotaxis bei Lockstoffzugabe
© Wiley-VCH
Abb.3
3D-Animation zur Chemotaxis bei Schreckstoffzugabe
© Wiley-VCH
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