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Hormone - eine Einleitung

Hormone VII

Tab.1
Hormone und ihre Funktion (Teil VII)
Name des HormonsBildungsstätteFunktion
Serotonin Nervenzellen Der Neurotransmitter Serotonin hat viele Aufgaben im Organsimus, er verengt die Arteriolen in Lunge und Niere, während die Arteriolen in der Skelettmuskulatur erweitert werden. Weiterhin beeinflusst dieses Hormon die Kontraktion des Herzmuskels und die Bewegung der Magen-Darm-Muskulatur, den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Schmerzwahrnehmung, die Blutgerinnung, die Körpertemperatur, den Appetit und die Stimmungslage.
somatotropes Hormon (STH) Wachstumshormon, Human-Growth-Hormon (HGH) Hypophysenvorderlappen Somatotropin ist ein Wachstumshormon, das u.a. auf das Längenwachstum vor der Pubertät fördert. Zudem wird das Wachstum der inneren Organe, die Verknöcherung des Skeletts und den gesamten Stoffwechsel von diesem Hormon beeinflusst. Ohne Somatotropin kommt es zu einem Kleinwuchs, bei zu viel Somatotropin zu einem Riesenwuchs des Körpers oder zu einer Akromegalie. Die Bildung und Ausschüttung des Wachstumshormons wird über die Hypothalamushormone GHRH und GHIH gesteuert. Wachstumshormone unterliegen einem circadianen Rhythmus und werden verstärkt während der Tiefschlafphasen abgegeben.
TestosteronHodenTestosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon, das für die Geschlechtsdifferenzierung der männlichen Fortpflanzungsorgane und die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale (Bartwuchs, Körperbehaarung und Stimmbruch) essenziell ist. Zudem fördert es als Androgen das Knochen- und Muskelwachstum. Auch bei Frauen werden geringe Mengen an Androgenen in der Nebenniere gebildet, die eine sexuell stimulierende Wirkung haben.
T3, Triiodthyronin Schilddrüse T3 enthält drei Iod-Atome und greift aktivierend in viele Stoffwechselprozesse wie z.B. den Sauerstoff-Verbrauch und die Kohlenhydrat-Aufnahme, die Glucose-Synthese und die Mobilisation des Leberglycogens, aber auch die Freisetzung von Fettreserven, den Auf- und Abbau von Cholesterol und den Knochenstoffwechsel ein. Für die Wachstums- und Reifungsprozesse des Skeletts und für die Gehirnentwicklung sind Schilddrüsenhormone essenziell.
T4, Thyroxin, Tetraiodthyronin Schilddrüse Das Schilddrüsenhormon T4 enthält vier Iod-Atome und ist biologisch weniger aktiv als das ähnlich wirkende Hormon T3. Die Konzentration von T4 ist allerdings 10-fach höher als die von T3. Thyroxin wird zur Behandlung einer Schilddrüsen-Unterfunktion eingesetzt und wird in den Zielorganen in T3 umgewandelt.
Thymopoietin, LAP2 Thymus Der Name Thymopoietin (lamina-associated polypepitde 2 oder LAP2) wird für eine Gruppe von drei Splicing-Varianten des TMPO-Gens verwendet, die beim Menschen u.a. die Reifung und Differenzierung der Immunzellen in den Lymphknoten fördern. Thymopoietin spielt vermutlich auch bei der Muskelerkrankung Myasthenia gravis eine Rolle.

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