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Hormone des Menschen

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Bei der Hypothyreose besteht ein Defizit an Schilddrüsenhormonen. Dieses Defizit kann angeboren oder erworben sein.

Schilddrüsenunterfunktion kann aus verschiedenen Gründen eintreten, u.a. durch:

  • mangelhafte Thyreoglobulin-Synthese,
  • ungenügende Iodaufnahme oder Speicherung,
  • abnormale Iodidoxidation,
  • Autoimmunerkrankung, bei der die Schilddrüse durch Antikörper angegriffen wird.

Symptome sind Müdigkeit, geistige Trägheit, trockene, teigige Haut, Haarausfall, brüchige Fingernägel, erhöhte Kälteempfindlichkeit. Die Therapie erfolgt mit synthetischen Schilddrüsenhormonen.

Bei Erwachsenen entwickelt sich die Hypothyreose meist langsam infolge einer Entzündung der Schilddrüse (Thyreoditis). Seltener wird eine Hypothyreose durch Röntgenbestrahlung, Schilddrüsenoperationen oder Radioiodtherapie hervorgerufen.

Schilddrüsenunterfunktion beim Erwachsenen nennt man wegen der Verdickung und Schwellung der Haut Myxödem, beim Kleinkind (angeboren) ist sie als Kretinismus bekannt und führt zu Schwachsinn und anderen körperlichen Symptomen.

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