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Tutorial MenueGenregulation in Eu- und ProkaryontenLerneinheit 1 von 2

Prokaryontische Genregulation

Regulation durch Zinkfinger-Proteine

Einige Regulationsfaktoren enthalten C2H21)-Zinkfinger-Strukturen, so z.B. der Polymerase III-Transkriptionsfaktor IIIA oder der Polymerase II-Transkriptionsfaktor Sp1. Viele Zinkfinger-Proteine sind Regulatoren für metabolische Enzyme, während andere eine Rolle bei Entwicklungsvorgängen spielen. Zinkfinger-Proteine können positive oder negative Regulatoren sein.

Das Zinkfinger-Motiv besteht aus der Konsensus-Sequenz:

Cys-X2,4-Cys-X3-Phe-X5-Leu-X2-His-X3,4-His.

So erklärt sich auch der Name C2H2-Zinkfinger. Zwischen den einzelnen Zn-Finger-Motiven findet man oft die Sequenz Thr-Gly-Glu-Lys-Pro-Tyr-X.

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Abb.1
Zif268-DNA-Komplex

Im Transkriptionsfaktor Zif268 findet man drei typische Zinkfinger, in denen die DNA-Helix (grün) für Kontakte in der großen Furche stabilisiert wird. Die tetraedrische Koordination des Zink-Ions (braun) erfolgt durch je zwei Cystein- und zwei Histidin-Reste. PDB-Code: 1A1L.

Ergänzende Informationen

In der Lerneinheit "Protein-DNA-Wechselwirkungen" befinden sich zusätzliche Infos zum Zinkfinger-Protein.

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