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Tutorial MenueGenregulation in Eu- und ProkaryontenLerneinheit 2 von 2

Eukaryontische Genregulation

Genregulation durch DNA-Amplifikation

Auch die DNA-Amplifikation ist keine übliche Methode der Genregulation, kommt aber gleichwohl bei einigen Organismen vor. Ein typisches Beispiel für DNA-Amplifikation ist die Chromosomen-Polytänisierung bei Drosophila melanogaster. In den Speicheldrüsenzellen der Taufliege wird die DNA repliziert; die Tochterchromosomen werden aber nicht voneinander getrennt sondern bilden ein einziges, polytänes Riesenchromosom, das etwa 1000 DNA-Moleküle umfassen kann. Da allerdings hier das ganze Chromosom (mit Ausnahme einiger repetitiver Bereiche) amplifziert wird, kann man nicht von Genregulation sprechen.

Amplifikation ribosomaler DNA

Während der Entwicklung der Frosch-Oocyten (Oogenese) werden die Gene für die ribosomalen RNAs amplifiziert. Die DNA enthält ohnehin schon mehrere Kopien dieser Gene, während der Oogenese wird aber ein bestimmer Bereich von 10,5 kB aus dem Genom herausgeschnitten und extrachromosomal repliziert. So wird erreicht, dass die rRNA-Gene in bis zu zwei Millionen Kopien pro Zelle vorliegen können.

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