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Tutorial MenueEnzymregulationLerneinheit 2 von 4

Allosterie

Kinetik allosterischer Enzyme

Abb.1
Inaktivierung durch allosterische Regulation

Bei vielen Enzymreaktionen, z.B. bei der Phosphofructokinase und bei bestimmten Multienzymkomplexen, werden Reaktionsverläufe beobachtet, die nicht durch die Steady-State-Kinetik zu erklären sind. Bei diesen Enzymen startet die Reaktion nicht mit einer linearen Reaktionsgeschwindigkeit, sondern zeichnet sich zunächst durch eine Verzögerung des Reaktionsablaufes aus. Nach einer Verzögerungszeit setzt dann die Reaktion ein und steigert sich bis zum linearen Steady-State-Bereich, wonach sie aufgrund der Substraterschöpfung wieder abflacht. Solche Enzyme werden als hysteretische Enzyme bezeichnet.

Physiologisch hat eine Hysterese eine dämpfende Wirkung, da kurzzeitige Substratänderungen nicht sofort mit einer Enzymreaktion beantwortet werden.

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