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Tutorial MenueAerobe EnergiegewinnungLerneinheit 3 von 6

Glycolyse

Glycolyse

Die Glycolyse ist eine Abfolge von zehn enzymatischen Reaktionen, durch die Glucose in zwei Pyruvat-Moleküle gespalten wird. Die dabei freigesetzte freie Enthalpie wird zur Synthese von ATP aus ADP1) und anorganischem Phosphat verwendet.

Die Glycolyse selbst unter anaeroben Bedingungen, wobei das entstandene Pyruvat dann unter anaeroben Bedingungen zu Lactat (Milchsäuregärung) oder Ethanol ( alkoholische Gärung) umgesetzt oder unter aeroben Bedingungen vollständig zu CO2 oxidiert werden kann. Dieser Stoffwechselweg wurde bis 1940 vollständig aufgeklärt.

Die Glycolyse kommt in fast allen Organismen vor; durch diese Reaktion wird die größte Menge Glucose abgebaut. Sie nimmt eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel ein. Einerseits liefert sie einen signifikanten Anteil an nutzbarer freier Enthalpie und anderseits bereitet sie Glucose für einen nachfolgenden oxidativen Abbau als Acetyl-CoA im Citrat-Cyclus vor.

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Abb.1
Schematischer Ablauf der Glycolyse

Aus welchen Quellen wird die Glycolyse gespeist?

Glucose entsteht in der Regel durch den Abbau höherer Polysaccharide wie z.B. dem Glycogen der Leber oder den Polysacchariden aus pflanzlicher Nahrung. Glucose kann aber auch aus Nichtkohlenhydraten neu synthetisiert werden.Die freie Glucose des Blutes gelangt mit Hilfe spezieller Glucose-Transportsysteme in die Zellen. Dort findet die Glycolyse im Cytosol statt.

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