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Tutorial MenueStoff- und WärmetransportLerneinheit 7 von 11

Anwendungen zum Wärmetransport - Energiesparhaus

Prinzip der Fernsteuerung

Das Energiesparhaus dient zur Demonstration der Möglichkeit Anlagen/Experimente via Internet und Standard-Browser fernzusteuern und aus der Ferne zu beobachten. Die untere Skizze verdeutlicht das zu Grunde liegende Prinzip der Fernsteuerung/Fernbeobachtung:

Abb.1

Prinzipskizze der Fernsteuerung/-beobachtung von Experimenten

Das Experiment (hier das Energiesparhaus) verfügt über Sensoren zur Beobachtung der Messgrößen (u.a. Temperatur, Volumenstrom, Lichtstärke) sowie über Stellglieder, um das Experiment zu beeinflussen (Licht ein/aus, Motor ein/aus, Motordrehzahl ändern usw.). Die Ansteuerung der Sensoren und Stellglieder erfolgt über eine Steuereinheit (PSE), die über ein TCP/IP-Interface verfügt. Zentrales Element dieses Konzeptes der Fernsteuerung ist der Messwerterfassungs- und Steuerungsserver (MIFFY-Server). Dieser holt die geforderten Messwerte vom Experiment und leitet sie an den anfordernden Browser (Client 1, Client ... Client x) weiter. Zur Beobachtung des Experimentes dient ein in eine Seite integriertes Java-Applet, das die gelieferten Messwerte grafisch aufbereitet. Hierüber werden auch Steuerbefehle an das Experiment gesendet. Diese werden wiederum zum MIFFY-Server gesendet, der sie an das Experiment weitergibt.

Die für die Verwaltung der unterschiedlichen Nutzer notwendigen Informationen (u.a. User-ID, Passwort, gebuchte Zeiten) sowie Informationen über das zu steuernde Experiment (Hardwarekonfiguration) werden in der zentralen Datenbank (MIFFY-DB) abgelegt. Die visuelle Beobachtung des Experimentes erfolgt über eine Kamera, die an anfordernde Clients einen Videostream schickt.

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