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Tutorial MenueKompaktkurs RegelungLerneinheit 2 von 3

Anwendungen Regelung

Regeleinrichtungen

Unstetige Regeleinrichtungen

Bei unstetigen Regeleinrichtungen kann die Stellgröße nur wenige verschiedene Werte annehmen. Ein typischer Vertreter ist die Zweipunktregelung. Hierbei wird bei Überschreitung eines vorgegebenen Maximalwertes eine Stelleinrichtung geschaltet und ein Sollwert hergestellt. Durch den Einfluss einer Störgröße wird der Sollwert verändert. Fällt der Sollwert unter einen vorgegebenen Minimalwert wird wiederum eine Stelleinrichtung geschaltet und der Sollwert wieder hergestellt. Die Differenz zwischen Minimal- und Maximalwert wird als Schaltdifferenz bezeichnet.

Vorteile/Nachteile: Unstetige Regelungen haben meist ein einfaches und robustes Schaltprinzip. Sie sind jedoch nicht dynamisch und somit nur für bestimmte Anwendungen geeignet. Hauptproblem ist, dass ein konkreter Istwert nicht erreicht wird.

Beispiel

1. Temperaturregelung mittels Bimetall

2. Füllstandsregelung mittels Schwimmerschalter

Stetige Regeleinrichtungen

Bei einer stetigen Regeleinrichtung wird die Regelgröße ständig überprüft und die Stellgröße kontinuierlich nachgeregelt. Es erfolgt ein ständiger Abgleich zwischen Soll- und Istwert.

Vorteile/Nachteile: Stetigen Regeleinrichtungen liegt meist ein kompliziertes technisches Prinzip zugrunde.

Beispiel

Fliehkraftregler

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