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Tutorial MenueKompaktkurs ReaktionstechnikLerneinheit 2 von 9

Ideale Reaktormodelle

Diskontinuierlicher Rührkessel

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Abb.1

Der diskontinuierliche Rührkessel ist ein gut gerührter Kessel. Er ist durch eine vollständige Durchmischung gekennzeichnet. Die Ausgangsstoffe werden zu Beginn in das Reaktionsgefäß eingebracht, bis zum gewünschten Grad umgesetzt und schließlich aus dem Kessel entfernt. Bei idealem Verhalten wird der diskontinuierliche Rührkessel als homogen, nichtstationär arbeitender Reaktor bezeichnet. Dies bedeutet, dass die Zusammensetzung der Reaktionsmasse und damit die Reaktionsgeschwindigkeit zu einem gegebenen Zeitpunkt in jedem Volumenelement des Kessels gleich ist, sich jedoch zeitlich ändert.

Abb.2

(Abb. 2) zeigt a) die zeitliche und b) die örtliche Abhängigkeit der Konzentration einer abreagierenden Komponente A für den diskontinuierlichen Rührkessel. Die Konzentration der Reaktanden nimmt a) zeitlich ab und ist b) örtlich konstant. In diesem Fall haben alle Teilchen die gleiche Verweilzeit, weshalb man diesen Grenzfall als homogen, nichtstationär (bezüglich der Betriebsweise des Reaktors) bezeichnet.

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