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Tutorial MenueKompaktkurs AdsorptionLerneinheit 2 von 4

Adsorbentien

Adsorbentien

Als Adsorbentien werden meist feste Stoffe bezeichnet, die in der Lage sind, bestimmte Stoffe aus einer benachbarten gasförmigen oder flüssigen Phase an ihrer Grenzfläche selektiv anzureichern (zu adsorbieren).

Für technische Zwecke ist die Adsorption nutzbar, wenn eine ausreichende Selektivität gegenüber einer Komponente aus einem Stoffgemisch besteht, wodurch die Abtrennung eines Stoffes aus einem Gemisch möglich ist.

Das Adsorbens sollte je nach Einsatzgebiet eine unterschiedliche Adsorptionstendenz für die zu trennenden Komponenten aufweisen oder eine möglichst hohe Anreicherung der abzutrennenden Komponenten erlauben. Außerdem sollte eine leichte und schnelle Desorbierbarkeit der adsorbierten Substanz möglich sein.

Man kann zwischen polaren (hydrophilen) und unpolaren (hydrophoben) Adsorbentien unterscheiden:

Abb.1

Für die technische Anwendung der Adsorption als Trennverfahren ist es wichtig, dass die Adsorption in möglichst kleinen Apparaturen mit geringen Mengen Adsorbens durchgeführt werden kann. Deshalb sollten die benutzten Adsorptionsmittel eine möglichst große Oberfläche aufweisen.

Die Gesamtoberfläche fein verteilter und poröser Substanzen setzt sich zusammen aus der äußeren geometrischen Oberfläche der Substanzkörner und der so genannten inneren Oberfläche, die durch die Wände der Poren im Inneren der Körner gebildet wird. Die innere Oberfläche kann bis zu 10 6 -mal so groß sein wie die äußere geometrische Oberfläche.

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