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Tutorial MenueMethoden der GentechnologieLerneinheit 1 von 9

Vorbereitung zum gentechnischen Praktikum

Einleitung

Die Molekularbiologie ist noch eine relativ junge Wissenschaft, auch wenn ihre Anfänge bis in das Jahr 1865 zurückreichen, als der Augustinermönch Gregor Mendel seine Untersuchungen zur Vererbung veröffentlichte. Wissenschaftler wie Avery, MacLeod und McCarty (1944) oder Hershey und Case (1952) waren die Ersten, die die Bedeutung der DNA als genetisches Material erkannten - damals war man noch der Meinung, dass Gene aus Protein bestehen müssten.

Zwischen 1952 und 1966 wurde dann die Struktur der DNA aufgeklärt (James Watson und Francis Crick, 1953), der genetische Code entschlüsselt und Vorgänge wie die Transkription und Translation beschrieben. Die ersten Klonierungstechniken wurden Anfang der 1970iger Jahre entwickelt, als Stanley Cohen, Annie Chang und Herbert Boyer 1973 durch die Einführung von Antibiotikaresistenzen das erste rekombinante Bakterium erzeugten.

Seit dieser Zeit ist das stäbchenförmige, Gram-negative Darmbakterium E. coli der meistverwendete Wirt für genetische Klonierungsexperimente. Die heute üblichen Laborstämme leiten sich fast alle vom E. coli-Stamm K-12 ab.

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