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Tutorial MenueMethoden der GentechnologieLerneinheit 1 von 9

Vorbereitung zum gentechnischen Praktikum

Die Fällung von DNA

Die DNA-Fällung mit Alkohol ist eine häufig angewendete Methode zur Konzentration oder Reinigung einer DNA, die in wässriger Lösung vorliegt. Präzipitiert wird durch Aussalzen der DNA mit hohen Salzkonzentrationen und Ethanol oder Isopropanol.

Abb.1
DNA-Fällung

Zur Fällung von DNA aus einer wässrigen Lösung wird die Probe zunächst mit einem 0,1 Volumen 3 M Natriumacetat-Lösung (Endkonzentration 0,3 M) und dann mit 2-2,5 Volumina kaltem Ethanol (wahlweise auch mit einem Volumen kaltem Isopropanol) versetzt. Die ausgefällte DNA wird in der Tischzentrifuge sedimentiert und der Überstand verworfen (Achtung: Orientierung des Pellets im Eppendorfgefäß beachten!). Das DNA-Pellet wird ein- oder zweimal mit 75 %igem Ethanol gewaschen und getrocknet. Anschließend kann die DNA in destilliertem Wasser oder sterilem Puffer aufgenommen und für weitere Experimente aufbewahrt werden.

Hinweis
Ein Tipp: Eine Fällung mit Isopropanol ist immer dann vorzuziehen, wenn das Volumen der DNA-Lösung groß ist. Zudem kann die Isopropanol-Fällung bei Raumtemperatur durchgeführt werden, so dass weniger Salz mit der DNA präzipitiert.
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