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Tutorial MenueMethoden der GentechnologieLerneinheit 6 von 9

Praktikum 3: DNA-Hybridisierung

Blotting

Definition
Blotting ist ein Verfahren, mit dem Nucleinsäuren oder Proteine nach elektrophoretischer Auftrennung aus der Gelmatrix auf eine geeignete Trägerschicht übertragen und immobilisiert werden können. Je nach Transfermethode wird zwischen Kapillarblotting, Vakuumblotting und Elektroblotting unterschieden.
Abb.1
Kapillarblot

Für Nucleinsäuren werden vorwiegend Nitrocellulose- oder Nylon-Membranen als Trägerschichten verwendet. Der Transfer von Proteinen erfolgt auf Membranen aus Polypropylen oder silikonisierten Glasfasern. Diese unterscheiden sich deutlich hinsichtlich der Hydrophobizität und Struktur ihrer Oberflächen und damit im Anwendungsbereich.

Die fixierten Nucleinsäuren können durch Hybridisierung identifiziert und weiter analysiert werden, während bei Proteinen vorwiegend immunologische Nachweismethoden zum Einsatz kommen.

Der Name geht auf den Erfinder Edwin Southern zurück, der die Methode 1971 für die Auftrennung von DNA-Fragmenten zur Hybridisierung als "Southern-Blotting" eingeführt hat. Die Verfahren zum Transfer von RNA1) und Proteinen wurden in Anlehnung an den Southern-Blot als Northern-Blot und Western-Blot bezeichnet.

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