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Pflanzengentechnik

Einführung in die Pflanzengentechnik

Seit der Mensch seine Existenz als Jäger und Sammler aufgegeben hat und sich dem Ackerbau zuwandte, versucht er, den Ertrag seiner Felder zu steigern und durch Züchtung Pflanzen zu verbessern. Die ersten Hinweise für züchterische Eingriffe des Menschen in die Pflanzenwelt sind auf einen Zeitraum vor etwas 10.000 Jahren datiert, beispielsweise für den Weizen. Besonders berühmt sind die Maiszüchtungen der Inkas.

Die Pflanzen sollen im Idealfall resistent gegen widrige Umweltbedingungen oder Schädlinge sein und zugeführte Nährstoffe besser verwerten können. Schließlich sollen die pflanzlichen Speicherstoffe wie Proteine und Stärke in ihrer Zusammensetzung den Nahrungsbedürfnissen des Menschen besser angepasst werden. Diese Ziele sind seit Beginn der agrarwissenschaftlichen Züchtung stets gleich geblieben. Mit der Entwicklung der Gentechnik lassen sich diese Ziele schneller erreichen, aber man benötigt die Verfahren der klassischen Pflanzenzüchtung, um die überlebensfähigen Pflanzen zu charakterisieren. Die Pflanzenernährung und der chemische bzw. biologische Pflanzenschutz spielen dabei eine wichtige Rolle. Abhängig davon, ob man eine Pflanze an veränderte Umweltbedingungen anpassen will, also z.B. bessere Trockenresistenz erreichen will, oder ob man die Menge an Pflanzenschutzmitteln reduzieren will, muss man ganz unterschiedliche Techniken anwenden, die zudem noch vom Pflanzentyp abhängen. Die folgenden Kapitel beschreiben Grundlagen und Prinzipien dieser Techniken.

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