zum Directory-modus

Tutorial MenuePflanzengentechnikLerneinheit 2 von 4

Pflanzenernährung

Nährstoffe

Neben Licht und Wasser muss die Pflanze weitere Komponenten zu sich nehmen, um überleben und gedeihen zu können. Zu diesen Nährstoffen gehören vor allem die Makronährelememte C, O, H, N, S, P, K, Ca, Mg, die in größeren Mengen (> 20 mg/L) aufgenommen werden müssen. Mikronährelememte wie Mn, B, Zn, Cu, Mo, Cl werden nur in sehr geringen Mengen von den Pflanzen benötigt. Auch Fe ist für die Pflanze unentbehrlich. Die erforderliche Menge liegt bei ca. 6 mg/L. Die Pflanze nimmt die meisten Elemente als Ionen in gelöster Form über die Wurzel aus dem Boden auf. CO2 wird als Gas durch die Wurzel oder alle grünen Pflanzenteile absorbiert.

Die Versorgung der Pflanze mit Nährstoffen ist für ihr Wachstum ein limitierender Faktor. Steht bereits ein Nähstoff nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, kann es auch bei Pflanzen zu spezifischen Mangelerscheinungen kommen. In der Landwirtschaft wird der Boden sehr beansprucht und es besteht die Gefahr der Bodenauslaugung. Oft reichen die enthaltenen Nährstoffe zwar aus, um alle Pflanzen eines Feldes zu erhalten, nicht aber, um ihren Ertrag zu steigern.

Da nach Ende der Wachstumsperiode die Pflanzen geerntet werden, fehlen dem Boden die Nährstoffe, die ihm normalerweise durch absterbende Pflanzenteile wieder zugeführt werden. Ein Jahr der Brache trägt auf einem Feld zwar viel zur natürlichen Nährstoff-Regeneration bei, dieses traditionelle Verfahren ist jedoch in der extensiven Landwirtschaft nicht rentabel. Um trotzdem eine gute Ernte zu erzielen, verwenden die Landwirte natürliche und die mineralische Düngemittel.

Seite 10 von 12