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Tutorial MenueChemical PathwaysLerneinheit 5 von 6

Isoprenoid-Synthese

DOXP-Reduktoisomerase

  • Funktion Die DOXP-Reduktoisomerase (auch DXR genannt) katalysiert unter Verbrauch von NADPH + H+ zu NADP + die intramolekulare Umlagerung von 1-Deoxy-D-xylulose-5-phosphat (DOXP) zu 2-Methyl-D-erythritol-4-phosphat (MEP).
  • Besonderheit
    Die DOXP-Reduktoisomerase ist eines von zwei Enzymen, die im Malaria-Erreger Plasmodium falciparum im DOXP-Stoffwechselweg gebildet werden. Das Antibiotikum Fosmidomycin aus Streptomyceten und sein Derivat, FR-900098, hemmen die DOXP-Reduktoisomerase und unterdrücken in vitro das Wachstum von mehrfachresistenten Plasmodium falciparum-Stämmen. Fosmidomycin ist nicht toxisch und ruft beim Menschen keine Nebenwirkungen hervor, es wurde bereits erfolgreich in klinischen Studien getestet.
  • Molekulare Masse Die molekulare Masse der DOXP-Reduktoisomerase (YaeM) beträgt 43,388 kD.
  • Struktur Verknüpfung zur E. coli-Genom-Datenbank (ECDC): YaeM (EC 1.1.1.267).
Mouse
Abb.2
3D-Modell der DOXP-Reduktoisomerase

Röntgenstruktur des Enzyms aus Mycobacterium tuberculosis (PDB-Code: 2c82); Kette B ist durchscheinend dargestellt.

  • Enzymatische Reaktion 1-Deoxy-D-xylulose-5-phosphat (DOXP) + NADPH + H+ → 2-Methyl-D-erythritol-4-phosphat (MEP) + NADP+

Vollständige Reaktion in Formeln

Abb.3
DOXP-Reduktoisomerase-Reaktion

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Abb.4
oxidierte und reduzierte Form von NAD und NADP
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