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Chemie für Mediziner: Heterocyclen

Desoxyribonucleinsäure (DNA) -1

Abb.1
Ausschnitt aus einer DNA

Desoxyribonucleinsäure (DNS, engl. DNA) kommt bei Eukaryonten nur im Zellkern vor. Dort ist sie Träger der Erbinformation und liegt stets als Doppelstrang vor. Die DNA nimmt dabei eine helicale Struktur an, die DNA-Doppelhelix. Beide Stränge bestehen (analog zur RNA) aus Ketten von Phosphatresten und Zuckermolekülen - bei der DNA ist dies die 2-Desoxy-D-ribose - und daran gebunden die organischen Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin. Zusammengehalten werden die Stränge durch Wasserstoff-Brücken zwischen den Basen: Zwei Wasserstoff-Brücken zwischen Adenin und Thymin, drei Brücken zwischen Guanin und Cytosin. Nur diese Paarungen sind möglich, Adenin und Cytosin bzw. Guanin und Thymin sind nicht kompatibel. Aus geometrischen Gründen sind auch keine Paarungen aus zwei Purin- oder zwei Pyrimidin-Basen möglich. Da zwischen Guanin und Cytosin mehr Wasserstoff-Brücken ausgebildet werden können, sind GC-reiche DNA-Sequenzen stabiler als AT-reiche.

Abb.2
Abb.3

Dreidimensionales Strukturmodell der DNA

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