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Tutorial MenueChemie für MedizinerLerneinheit 15 von 19

Chemie für Mediziner: Carbonyl-Verbindungen

Derivate anorganischer Säuren III: Schwefelsäure-Derivate

Schwefelsäure kann Mono- und Diester bilden. Große, unpolare Alkohole können durch Veresterung mit Schwefelsäure wasserlöslich gemacht und über die Niere ausgeschieden werden. Weil Schwefelsäuremonoester als geladenes Molekül sehr hydrophil ist, können auch größere Kohlenwasserstoffreste gelöst werden. Ein Beispiel aus der Biochemie ist die Reaktion eines Alkohols mit PAPS (3'-Pospho-adenosin-5'-phosphosulfat) zum Monoester. Die Anhydridbindung dient dabei der Aktivierung des Sulfatrestes.

Abb.1

Auch Estrogene (eine Gruppe weiblicher Sexualhormone) werden zum Teil nach der Reaktion mit PAPS als Schwefelsäuremonoester aus dem Körper ausgeschieden.

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