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Tutorial MenueChemie für MedizinerLerneinheit 15 von 19

Chemie für Mediziner: Carbonyl-Verbindungen

Wachse

Bei den (echten = natürlichen) Wachsen handelt es sich um Ester aus Fettsäuren und langkettigen Alkoholen (Fettalkoholen). Wachse können von Pflanzen oder Tieren gewonnen werden. Bienenwachs besteht vor allem aus Estern des Myricylalkohols (1-Triacontanol, C30H61OH). Aus dem Walrat (einer weißen, wachsartigen Masse aus den Kopfhöhlen und dem Rückgratknochen des Pottwals) erhält man durch Auspressen das Spermöl. Dieses enthält bis zu 75 % Wachsester mit hohem Anteil ungesättigter Fettsäuren und Alkohole.Eine ähnliche Zusammensetzung hat das Jojoba-Öl, das aus von einem in der nordamerikanischen Sonora-Wüste vorkommenden Buchsbaumgewächs (Simmondsia chinensis) stammt. Es wird überwiegend für Kosmetika verwendet. Von den Wedeln der Brasilianischen Fächerpalme (Copernica prunifera) und der Carnaubapalme (Copernica cerifera) kann man das Carnaubawachs gewinnen. Es besteht zu 85 % aus Wachsestern und ist relativ hart. Carnaubawachs kommt z.B. in Polituren oder als Überzugsmittel für Süßwaren zum Einsatz.

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