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Chemie für Mediziner: Aminosäuren und Proteine

Essentielle Aminosäuren - 3D-Strukturen

Aminosäuren können über den Prozess der Transaminierung ineinander umgewandelt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die entsprechende α-Ketosäure vom Organismus synthetisiert werden kann. Dies ist nur bei 11 der 20 proteinogenen Aminosäuren der Fall. Tyrosin kann durch Modifikation der Seitenkette (Hydroxylierung des Phenyl-Restes) aus Phenylalanin hergestellt werden. Die übrigen acht Aminosäuren müssen dem Organismus zugeführt werden, man nennt sie essentielle Aminosäuren.

Zu den essentiellen Aminosäuren gehören die verzweigtkettigen (Valin, Leucin, Isoleucin, Threonin) und die aromatischen Aminosäuren (Phenylalanin, Tryptophan).

Außerdem sind die Aminosäuren Methionin und Lysin essentiell, für Kleinkinder zusätzlich Histidin.

Hinweis
Die entsprechende Seite mit den 2D-Strukturen kann über die das Feld "« Zurück" oder den nachfolgenden Link erreicht werden.

zweidimensionale Fischer-Projektion

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Abb.1
Valin
Abb.2
Leucin
Abb.3
Isoleucin
Abb.4
Threonin
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Abb.5
Phenylalanin
Abb.6
Tryptophan
Abb.7
Methionin
Abb.8
Lysin

Die hier gezeigten Aminosäuren sind für alle Menschen essentiell. Es gibt einige angeborene Stoffwechselstörungen, bei denen Enzyme, die zur Synthese bestimmter Aminosäuren benötigt werden, ausfallen. Bekanntestes Beispiel ist die Phenylketonurie. Bei dieser Krankheit kann Phenylalanin nicht in Tyrosin umgewandelt werden, Tyrosin ist für diese Menschen eine essentielle Aminosäure.

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