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Tutorial MenueMassenspektrometrieLerneinheit 1 von 14

Massenspektrometrie - Prinzipieller Geräteaufbau

Das Datensystem

Abb.1
Prinzip eines Massenspektrometers

Das Datensystem dient zur Erfassung der Daten, die vom Detektor gemessen werden. Diese Daten werden dann bearbeitet und gespeichert und stehen für weitere Auswertungen zur Verfügung. Zudem wird vom Datensystem aus das gesamte Massenspektrometer gesteuert. Für die Erfüllung dieser Aufgaben ist der Einsatz leistungsfähiger Rechentechnik unabdingbar.

Datenerfassung
Im ersten Schritt müssen dazu die analogen Signale, die vom Detektor registriert werden, in digitale Signale umgewandelt werden. Anschließend wird die Datenmenge durch Einführung eines Intensitäts-Schwellwertes reduziert. Dann wird aus dem Peak-Zentrum mit Hilfe einer zuvor abgelegten Kalibrierfunktion der m/z-Wert und aus der Peakfläche die Intensität des Signals ermittelt.
Datenbearbeitung
Zur Datenbearbeitung gehören mathematische Operationen wie die Normierung auf den Basispeak, die Subtraktion von Background-Spektren, die Spektrenaddition und die Rekonstruktion des zeitlichen Verlaufs der Intensität in der so genannten RIC-Funktion (engl. reconstructed ion current oder RIC). Anschließend können die Daten interpretiert werden. Dabei spielen Spektrenbibliotheken eine wesentliche Rolle. Mit Hilfe verschiedenster Suchalgorithmen ist daraus eine Vielzahl von Informationen zugänglich.
Steuerung
Zur Steuerung des Massenspektrometers gehören Aufgaben zur Instrumentkontrolle und zur Optimierung der Messbedingungen.
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