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Tutorial MenueKernresonanzspektroskopie (NMR)Lerneinheit 1 von 13

Grundlagen der NMR-Spektroskopie

Magnetische Kerne

Alle Kerne außer gg-Kerne besitzen neben Masse und Ladung einen von null verschiedenen Eigendrehimpuls (auch Kernspin genannt), d.h. sie rotieren um eine Achse.

→ der Drehimpuls p ist eine vektorielle Größe, die durch Betrag und Richtung gekennzeichnet ist.

Betrag:

p = h · I ( I + 1 ) I = Kernspinquantenzahl h = Plancksches Wirkungsquantum

Kernspinquantenzahl I

p ist direkt proportional dem magnetischen Kernmoment μM, der Proportionalitätsfaktor ist das magnetogyrische Verhältnis γ.

μ M = γ p

Die Werte für μMC entsprechen den Beträgen der magnetischen Momentvektoren, die Richtung ist bei Abwesenheit eines äußeren Feldes beliebig, d.h. ohne die Einwirkung eines äußeren Magnetfeldes besitzen alle Kernzustände die gleiche Energie.

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