zum Directory-modus

Tutorial MenueIR- und Raman-SpektroskopieLerneinheit 5 von 19

Spektrenbearbeitung

Bearbeitung von Infrarot- und Raman-Spektren

Die Möglichkeiten der Nachbearbeitung von Infrarot-(IR-) oder Raman-Spektren sind dank digitalisierter Spektren und vieler Auswertealgorithmen vielfältig und zudem leicht zugänglich. Die Bearbeitung der Spektren dient in erster Linie dazu, mehr Informationen als aus dem Originalspektrum zu erhalten. Erst danach kann der ästhetische Gesichtspunkt genannt werden.

Zwei wichtige Regeln müssen bei der Spektrenbearbeitung immer beachtet werden:

  1. Originaldaten sichern
  2. Spektrenbearbeitung dokumentieren

Fast jede Gerätesoftware enthält diverse Auswertealgorithmen, so dass Spektren sofort bearbeitet werden können. Es gibt aber auch universelle Spektrenauswerteprogramme, die die Messergebnisse verschiedener instrumentalanalytischer Methoden einlesen können und dazu die passenden Auswertealgorithmen liefern. Beispiele hierfür sind kommerzielle Programme:

  • GRAMS Suite von Thermo Fisher Scientific Inc.
  • Origin von OriginLab Corp.

oder Open-Source-Programme wie:

  • QtiPlot
  • SciDAVis

Ein Problem stellen immer wieder die unterschiedlichen Spektrenformate der verschiedenen Geräte dar. Deshalb ist es empfehlenswert auf Standardformate zurückzugreifen, z.B.:

  1. JCAMP (Joint Committee on Atomic and Molecular Physical Data)Das JCAMP-Format ist ein internationales Austauschformat und als Konverter in Gerätesoftware enthalten.
  2. ASCII (American Standard Code for Information Interchange )Das ASCII-Format ist von den meisten Spektrenbearbeitungsprogrammen und auch Tabellenkalkulationsprogrammen lesbar.
<Seite 1 von 8