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Tutorial MenueIR- und Raman-SpektroskopieLerneinheit 15 von 19

Raman-Gerätetechnik

Laser

Für die Aufnahme von Raman-Spektren ist eine intensive und monochromatische Lichtquelle notwendig. Diese Eigenschaften erfüllt die Laserstrahlung. Des Weiteren ist Laserstrahlung zeitlich und räumlich kohärent, parallel und gut fokussierbar.

Für die Raman-Spektroskopie wird Laserstrahlung vom UV- über den sichtbaren bis hin zum NIR-Spektralbereich genutzt. Im folgenden werden einige gebräuchliche Laser für die Raman-Spektroskopie genannt.

  • He-Ne-Laser Dieser Laser ist ein kontinuierlicher Laser, der Wellenlängen im sichtbaren und im NIR-Spektralbereich erzeugt. Er wird aber üblicherweise bei 632,8 nm (rot) betrieben.
  • Edelgasionen-Laser Zu diesen Lasern gehören der Argonionen-, Kryptonionen- und Argon/Kryptonionen-Laser (Mischgaslaser). Sie werden ebenfalls wie der He-Ne-Laser kontinuierlich betrieben und arbeiten im sichtbaren Spektralbereich.
  • Nd-YAG-Laser Der Feststofflaser wird überwiegend in FT-Raman-Geräten mit einer Wellenlänge von 1064 nm eingesetzt. Durch Frequenzvervielfachung kann der Nd-YAG-Laser auch bei Wellenlängen von 532 nm oder 266 nm betrieben werden. Er ist für den kontinuierlichen und für den Impulsbetrieb geeignet.
  • Halbleiter- bzw. Diodenlaser Diodenlaser sind klein, leicht, robust, leicht zu bedienen und relativ preisgünstig. Ein wesentlicher Nachteil ist die verhältnismäßig geringe Laserleistung. Der bekannteste und gebräuchlichste Laser dieser Art ist der Gallium-Arsenid-Laser.
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