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Tutorial MenueChromatographieLerneinheit 5 von 9

Probeaufgabetechniken in der Gaschromatographie

Kaltaufgabe-Technik in der Gaschromatographie

Die Kaltaufgabe-Technik ist auch unter dem Namen PTV1) (programmed temperature vaporizing "temperaturprogrammierte Verdampfung") bekannt.

Abb.1
Kaltaufgabe-Technik

Die Probe wird in ein Verdampferröhrchen eingespritzt, das anfangs eine Temperatur unterhalb der Siedetemperatur des Lösungsmittels der Probe hat.

1. Schritt: Lösungsmittel verdampft und wird über einen Splitausgang aus dem System geführt

2. Schritt: kontrolliertes Aufheizen der Kammer, Analyten gelangen auf die Säule

Aufheizrate im PTV ist so zu optimieren, dass keine explosionsartige Druckwelle, aber auch nur wenig Peakverbreiterung durch zu lange Verweilzeit entsteht (gut ist z.B. Temperaturprogramm von 25°C nach 400°C in 40s)

Der PTV ist split/splitlos betreibbar.

Tab.1
Kaltaufgabe-Technik
VorteileNachteile
▪ keine Diskriminierungen bei breitem Siedebereich der Analyten ▪ keine thermische Zersetzung ▪ Überladung vermeidbar durch Abdampfen des Lösungsmittels ▪ dadurch auch bei Spurenanalytik besonders geeignet ▪ aufwendige Technik (höhere Anschaffungskosten) ▪ Erfahrungen notwendig
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