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Detektoren in der Gaschromatographie

Detektoren in der Gaschromatographie

In Abhängigkeit von den aufzutrennenden Mischungskomponenten, der vorliegenden Konzentration, eventueller Matrixeffekte und der "Weiterverwendung" (z.B. Bestimmung mit einem weiteren Detektor) sind in der GC eine ganze Reihe von Detektoren gebräuchlich.

Das vom Detektor erzeugte elektrische Signal kann einerseits von der Konzentration des Analyten im Trägergas abhängen oder vom Massenstrom des Analyten. Daraus resultiert die Einteilung von Detektoren in konzentrationsabhängige bzw. massenstromabhängige:

Tab.1
Detektorentypen in der Gaschromatographie
konzentrationsabhängige Detektorenmassenstromabhängige Detektoren
bestimmen die Anzahl der Teilchen pro Volumen des strömenden Gasesbestimmen die Anzahl der Teilchen des Analyten zählende Detektoren
Einheit des Detektorsignales: [Masse/Volumen]Analyten Einheit des Detektorsignales: [Masse]Analyten
h Signal = f E m V h Signal - Höhe des Detektorsignals f e - Detektorempfindlichkeit V - Volumen der Messzelle m - Masse des Analyten h Signal = f E m h Signal - Höhe des Detektorsignals f e - Detektorempfindlichkeit m - Masse des Analyten
Beispiele: WLD, ECD Beispiele: massenspektrometrischer Detektor (MSD), FID, NPD

Ist die qualitative Zusammensetzung einer Probe bereits bekannt, haben sich für die quantitative Analyse einige Standarddetektoren durchgesetzt:

Tab.2
Standarddetektoren der Gaschromatographie
SinnbildDetektor
Abb.1
Wärmeleitfähigkeitsdetektor (WLD)
Abb.2
Flammenionisationsdetektor (FID)
Abb.3
Stickstoff-Phosphor-Detektor (NPD) bzw. (FID-NP)
Abb.4
Elektroneneinfang-Detektor (engl. electron capture detector, ECD)

Weniger gebräuchliche Detektoren sind beispielsweise:

Leitfähigkeitsdetektor Flammenphotometerdetektor Heliumionisationsdetektor Chemilumineszenzdetektor Photoionisationsdetektor Radioaktivitätsdetektor

Weitere Detektionsmöglichkeiten:

  • Kopplung der GC mit der Massenspektrometrie (GC-MS)
  • Kopplung der GC mit der Infrarotspektroskopie (GC-FT-IR)
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