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Tutorial MenueChromatographieLerneinheit 4 von 9

Gaschromatographie im Detail

Gepackte Säulen in der Gaschromatographie

Gepackte Säulen spielen in der analytischen Chromatographie nur noch eine untergeordnete Rolle. Für präparative Trennungen wird der Vorteil der großen Menge an stationärer Phase in der Säule genutzt. Dadurch können Verbindungen aufgetrennt werden, die bei Kapillarsäulen mit der Totzeit oder kurz danach eluieren.

Abb.1
Querschnitt einer gepackten GC-Säule
  • Mantel aus Glas, Metall oder Teflon
  • 1 m bis 5 m lang (zur Spule gewickelt)
  • Innendurchmesser 2 mm bis 4 mm (größere Durchmesser nur für präparative Arbeiten)
  • feste stationäre Phase: Adsorptionschromatographie, wird auch als Gas-fest-Chromatographie bezeichnet und wird in der Gasanalytik angewandt
  • Flüssigkeitsfilm auf festem Träger: Verteilungschromatographie, wird auch als Gas-flüssig-Chromatographie bezeichnet und ist für flüssige Analyten geeignet
  • als Träger/stationäre Phase sind viele verschiedene möglich: Diatomeenerde (Kieselgur), Molekularsiebe, Aluminiumoxid, Aktivkohle...oder organische Polymere wie Polyacrylate und Polystyren
  • Flüssigkeitsfilm: wie bei den Kapillarsäulen
Tab.1
Gepackte Säulen in der GC
VorteileNachteile
▪ höhere Probenmengen bei unproblematischer Probenaufgabe, große Mengen an stationärer Phase möglich ▪ einfachere quantitative Bestimmungen als bei Kapillarsäulen ▪ geringe Totzeit ▪ gut geeignet für Gase und Dämpfe ▪ hoher Druckabfall; begrenzte Flüsse ▪ Proben mit hohen Siedepunkten verweilen zu lang auf der Säule ▪ Handhabung der Glassäulen problematisch
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