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Tutorial MenueChromatographieLerneinheit 2 von 9

Dünnschichtchromatographie (DC)

Detektion in der Dünnschichtchromatographie

Nachdem die Proben in der Entwicklungskammer aufgetrennt wurden, dampft man das Fließmittel von der DC-Platte ab. Somit unterliegt die Detektion der Analyten keinerlei Einschränkungen von Seiten des Fließmittels.

Ausgewertet wird das Chromatogramm optisch/visuell. Am einfachsten ist dies bei bereits im Tageslicht farbigen Substanzen. Hierbei absorbieren die Verbindungen einen bestimmten Anteil des polychromatischen Lichtes. Die zur absorbierten Wellenlänge gehörige komplementäre Farbe wird wieder diffus reflektiert (remittiert) und ist für das Auge sichtbar.

Ebenfalls leicht detektieren lassen sich UV-aktive bzw. fluoreszierende Substanzen. Wenn dies nicht der Fall ist, müssen geeignete Derivatisierungsreagenzien gefunden werden, um farbige, UV-absorbierende oder fluoreszierende Derivate zu erhalten.

Abb.1

Eine andere Möglichkeit besteht darin, biologisch-physiologische Nachweisreaktionen für die Detektion zu nutzen (z.B. Wachstumshemmung von Bakterien).

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