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Tutorial MenueChromatographieLerneinheit 1 von 9

Grundlagen der Chromatographie

Säulenchromatographie

Eine Form der technischen Ausführung der Chromatographie ist die Säulenchromatographie. Den dazu zählenden Methoden ist gemeinsam, dass die stationäre Phase in eine Röhre gefüllt ist, durch die die mobile Phase geführt wird. Die Inhaltsstoffe der Probe werden bei ihrem Weg durch die Säule aufgetrennt und verlassen sie nacheinander.

Die Substanzen werden in der Regel nach dem Verlassen der Säule detektiert. Dies wird äußeres Chromatogramm genannt (im Gegensatz z.B. Dünnschichtchromatographie - inneres Chromatogramm).

Abb.1
Prinzip der Säulenchromatographie

Die entscheidenden Vorgänge, die die Form und Lage der Substanzpeaks bestimmen, sind die durch den Strömungswiderstand entstehenden Vermischungen, die Diffusion auf Grund von Konzentrationsunterschieden innerhalb einer Phase und die Wechselwirkungen zwischen den beiden Phasen. Dabei sind die ersten beiden Vorgänge größtenteils unspezifisch für die eigentliche Chromatographie. Sie treten in jedem (mit inertem Material) gefüllten Rohr auf. Die Wanderungsgeschwindigkeit der Einzelsubstanzen einer Probe hängt praktisch ausschließlich von den Wechselwirkungen zwischen den beiden Phasen ab, die auf den Vorgängen Adsorption, Verteilung, Ionenaustausch, Ausschluss oder Affinität beruhen.

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