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Tutorial MenueChromatographieLerneinheit 1 von 9

Grundlagen der Chromatographie

Das Chromatogramm

Die Substanzen, die von der chromatographischen Säule eluiert werden, erzeugen im Detektor elektrische Signale. Bei entsprechender Visualisierung über Schreiber, Integrator oder PC beschreiben sie die Form eines Peaks.

Abb.1
Peaks als Aufzeichnungen des Messsignalverlaufs in der Chromatographie

Der Peak verkörpert die Konzentration der Komponente in Abhängigkeit von der Zeit. Zwischen zwei Peaks erzeugt die mobile Phase das Basisliniensignal.

Abb.2
Ein Chromatogramm

Parameter, die aus einem Chromatogramm erhalten werden:

Die Brutto-Retentionszeit tR ist die Zeit, die von der Probenaufgabe bis zum Erreichen des Peakmaximums einer Komponente vergeht. Sie kann eine qualitative Aussage über die enthaltenen Komponenten liefern. Die Retentionszeit einer Verbindung ist nämlich charakteristisch, wenn die chromatographischen Bedingungen streng konstant gehalten werden. Dazu werden die vermutete Substanz als Standard ebenfalls injiziert und die Retentionszeiten verglichen.

Die Totzeit t0 ist die Zeit, die eine nichtretardierte Komponente von der Probenaufgabe bis zum Erscheinen im Detektor benötigt. Sie zeigt, wie lange eine Substanz mindestens in einer chromatographischen Anlage verweilt, auch wenn sie keine Wechselwirkungen mit der stationären Phase hat. In der Praxis wird angestrebt, diese Zeit so klein wie möglich zu halten, da der lange Aufenthalt zur Rückvermischung (Diffusion) der Komponenten führt und damit zu flacheren Peaks.

Die Netto-Retentionszeit tR ' ist die Differenz aus Bruttoretentions- und Totzeit. Sie zeigt die Aufenthaltszeit der Komponenten ausschließlich innerhalb der stationären Phase an.

tR ' = tR t0

Während die Peakbreiten (Peak-Halbwertsbreite w ½ , Basispeakbreite w ) der Berechnung von Chromatographiekenngrößen wie Auflösung und Bodenzahl dienen, werden Höhe h und Fläche A zum Quantifizieren der Komponenten benötigt.

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