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Tutorial MenueInstrumentelle Analytik - kompaktLerneinheit 4 von 4

Massenspektrometrie - kompakt

Der Detektor

Abb.1
Prinzip eines Massenspektrometers

Die in der Ionenquelle gebildeten und vom Massenanalysator entsprechend ihrem Masse/Ladungsverhältniss getrennten Ionen werden von einem Detektor registriert. Dabei wird jeweils die Intensität des Ionenstroms ermittelt. Der Detektor erzeugt ein elektrisches Signal, das nach Digitalisierung zur Auswertung an das Datensystem weitergegeben wird.

Die Aufnahme des Massenspektrums kann ortsabhängig oder zeitabhängig erfolgen. Ortsabhängig wird detektiert, wenn die Ionen vom Massenanalysator auf Bahnen mit unterschiedlichem Radius gelenkt und an verschiedenen Orten registriert werden. Am häufigsten werden aber Massenspektrometer verwendet, die den Ionenstrom zeitabhängig registrieren. Sie enthalten nur einen elektrischen Verstärker. Die Ionentrennung muss dabei so gestaltet werden, dass Ionen mit verschiedenem Masse/Ladungsverhältnis nacheinander einen bestimmten Ort erreichen.

Wichtige Kenngrößen eines Detektors sind die Genauigkeit und die Empfindlichkeit (statische Größen) sowie der Detektionsbereich und die Ansprechzeit (dynamische Größen). Nicht jede dieser Größen erreicht für einen bestimmten Detektor optimale Werte. Deshalb muss sich die Auswahl des Detektors nach den Anforderungen des jeweiligen Messproblems richten. Folgende Detektoren können eingesetzt werden:

Tab.1
Detektoren
ortsabhängige Messungzeitabhängige Messung
▪ Fotoplatten ▪ Array-Detektoren ▪ mehrere Detektoren für eine begrenzte Anzahl zu registrierender Ionensorten (Erklärung) ▪ Faraday-Auffänger ▪ Szintillationsdetektor ▪ Sekundärelektronenvervielfacher (kontinuierlich oder diskontinuierlich)
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