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Tutorial MenueInstrumentelle Analytik - kompaktLerneinheit 1 von 4

Chromatographie - kompakt

Trennprinzip

Die Trennung der Bestandteile einer Probe im chromatographischen Vorgang beruht auf der unterschiedlichen Verweilzeit der einzelnen Stoffe in der stationären Phase. Die mobile Phase übernimmt den Transport der Teilchen durch die Säule und ist gleichzeitig die zweite Phase, in der sich die Einzelbestandteile entsprechend der stoffspezifischen Gleichgewichtslage aufhalten.

Die chemischen und physikalischen Eigenschaften des Säulenmaterials müssen so gewählt werden, dass die Stoffe der Probe Möglichkeiten zur Wechselwirkung vorfinden, z.B. Adsorptionsstellen, Lösungsmöglicheiten, Ionenaustauschplätze und anderes. Die mobile Phase muss so gewählt werden, dass diese Vorgänge an der Säule für jeden Stoff unterschiedlich stark zur Wirkung kommen.

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Abb.1
Vorgänge in einer chromatographischen Säule

Die häufigsten Trennmechanismen sind Verteilung und Adsorption. Die theoretische Gleichgewichtslage für jeden Stoff entscheidet über die Häufigkeit und Dauer der Wechselwirkungen in der Säule. Es kommt aber nicht endgültig zur Erreichung der Gleichgewichtskonzentrationen, da die mobile Phase nicht still steht. Dieser dynamische Prozess muss durch konstante Flüsse aber auf einem bestimmten Niveau reproduzierbar gehalten werden.

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