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Tutorial MenueAutoimmundiagnostikLerneinheit 2 von 2

Autoimmundiagnostik

Immunoblot

Der Immunoblot ist im Prinzip eine Vereinfachung des aus der Proteinanalytik bekannten Westernblot, bei dem die Antigene zunächst elektrophoretisch getrennt und dann auf eine Nitrocellulose-Membran übertragen werden.

Beim Immunoblot dagegen werden gereinigte Antigene einzeln auf Nitrocellulose-Streifen aufgebracht. Autoantikörper aus der Probe können an diese Antigene binden und mit einem Detektionsantikörper ähnlich wie beim ELISA sichtbar gemacht werden. Blots sind einfach zu handhabende Testsysteme, mit denen mehrere Antikörperspezifitäten gleichzeitig bestimmt werden können. Sie eigenen sich damit besonders für Screening-Untersuchungen und erlauben oft auch schon eine semiquantitative Analyse.

Abb.1
Zur Durchführung eines Immunoblots benötigten Reagenzien und Materialien
© Orgentec Diagnostika

Ein Kit zur Durchführung eines Immunoblots enthält die vorbereiteten Teststreifen und einen Vergleichsstreifen mit Standards, Probenpuffer, Lösung mit Enzym-konjugiertem Sekundärantikörper, Substrat- und Stopplösung, eine Pinzette für das Handling der Blotstreifen und eine Kunststoffwanne mit mehreren Kammern, in denen die Blots einzeln inkubiert werden können.

Der folgende Film zeigt die Arbeitsabläufe beim Immunoblot

Abb.2
Handhabung eines Immunoblots
© Orgentec Diagnostika
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