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Tutorial MenueDie Welt der PlatinmetalleLerneinheit 5 von 5

Platin in der Medizintechnik

Einleitung

Das Edelmetall Platin spielt in der Medizintechnik eine wichtige Rolle, vor allem in der Anwendung in temporären oder dauerhaften Implantaten. Circa 5 t Platin werden jährlich in diesem Bereich benötigt. Die Hauptanwendungen sind dabei Herzschrittmacher und andere Stimulationsgeräte, Aneurysma-Spiralen, Führungsdrähte und Stents.

Die grundsätzlichen Eigenschaften, die das Platin für diese Anwendungen prädestiniert, sind: Biokompatibilität, Korrosionseigenschaften, Röntgensichtbarkeit und mechanische Eigenschaften der Platin-Legierungen.

Abb.1
Korrosionsverhalten

Polarisationswiderstand verschiedener Metalle und Legierungen als Ausdruck des Korrosionsverhaltens.

Biokompatibilität und Korrosionseigenschaften hängen untrennbar miteinander zusammen. Im Körper gibt es grundsätzlich verschiedene Reaktionen auf Fremdmaterialien (Abb. 1) . Die Korrosionseigenschaften werden dabei im Wesentlichen von der Eigenschaft der Metalle bestimmt, wie leicht aus dem Metall Ionen in Lösung gehen. Je höher die Korrosionsbeständigkeit, desto biokompatibler der Werkstoff. Das inerte Platin ist daher eines der geeignetsten Materialien für Implantate.

Übungsaufgaben

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