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Tutorial MenueDie Welt der PlatinmetalleLerneinheit 3 von 5

Edelmetall-Katalysatoren für homogene Katalysen

Hydroformylierung

Bereits 1938 hat Otto Roelen die Hydroformylierung, die auch als Oxo-Synthese bezeichnet wird, entdeckt. Hierbei handelt es sich um die homogenkatalysierte Umsetzung von ungesättigten Verbindungen, in der Regel Olefine, mit Kohlenmonoxid und Wasserstoff unter Bildung von Aldehyden.

Abb.1
Prozess der Oxo-Synthese

Bei der industriellen Nutzung der Hydroformylierungsreaktion besitzt die Herstellung von n-Butanal aus Propen und Synthesegas eine herausragende Bedeutung. Butanal ist Ausgangsprodukt zur Synthese von Phtalsäuredioctylester, der als Weichmacher in Kunststoffen eingesetzt wird. Als Katalysatoren wurden zunächst Cobalt-Komplexe eingesetzt. Später wurden aktivere Rhodium-Katalysatoren entwickelt, so dass die Reaktion bei deutlich niedrigeren Drücken und Temperaturen durchgeführt werden konnte. Wichtige Rhodium-Katalysatoren bzw. Katalysator-Vorstufen für die Hydroformylierung sind Rhodium-acetat, (Acetylacetonato)dicarbonylrhodium(I) und (Acetylacetonato)carbonyl(triphenylphosphan)rhodium(I).

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