zum Directory-modus

Tutorial MenueMolecular ModelingLerneinheit 15 von 18

Ab-initio-Methoden - Basissätze und Koeffizienten

Ab-Initio-Methoden: Polarisationsfunktionen

In Basissätzen mit Polarisationsfunktionen mischt man die Gaussian-Funktionen mit solchen höherer Nebenquantenzahl, z.B. p-Funktionen für Wasserstoff und d-Funktionen für schwerere Elemente. Das benötigt man zur Beschreibung der Anisotropie der Elektronenverteilung in kleinen Ringen, polaren Molekülen und Carbenen.

Abb.1

Durch das Mischen des s-Atomorbitals mit dem p-Orbital bricht man die Symmetrie des s-Orbitals, genauso als würde sich die Elektronenwolke des s-Orbitals in einem einheitlichen elektrischen Feld nach dem Feld ausrichten und damit die Symmetrie der Ladungsverteilung ändern. Deshalb spricht man von Polarisationsfunktionen.

Es ist empirisch erwiesen, dass es wichtiger ist, Polarisationsfunktionen zu den schwereren Elementen hinzuzufügen als die s-Orbitale des Wasserstoffs mit p-Funktionen zu mischen.

Seite 5 von 11