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Tutorial MenueStruktur und Reaktionen von Carbonyl-VerbindungenLerneinheit 2 von 8

Aldehyde und Ketone

Aldehyde und Ketone: Nomenklatur von Aldehyden

Viele Aldehyde und Ketone sind seit langem bekannt und haben daher Trivialnamen.

Abb.
Acetaldehyd (Ethanal)
Abb.
Propionaldehyd (Propanal)
Abb.
Butyraldehyd (Butanal)
Abb.
Benzaldehyd
Abb.
Chloral (Trichlorethanal)
Abb.
trans-Crotonaldehyd ((E)-2-Butenal)
Abb.
Aldol (3-Hydroxybutanal)

Die Bezeichnung Aldehyd wurde von Liebig eingeführt und ist die Kurzform von Alcohol dehydrogenatus. Im IUPAC-System wird der Name aus dem Namen des entsprechenden Alkans mit der gleichen Anzahl Kohlenstoffatome abgeleitet, indem die Endung -al angehängt wird, z.B.:

Abb.1
Butanal
Abb.2
2-Chlorpropanal

Die Nummerierung beginnt am Carbonyl-Kohlenstoffatom und schließt dieses mit ein. Ebenfalls gebräuchlich ist die Stellung von Substituenten mit griechischen Buchstaben. Hier schließt die Zählweise das Carbonyl-C nicht mit ein, z.B.:

Abb.3
γ-Brombutyraldehyd

In komplizierteren Verbindungen wird die -CHO-Gruppe als Formyl" (von lateinisch acidum formicum "Ameisensäure") bezeichnet und vorangestellt oder als Endung -carbaldehyd oder -carboxaldehyd angehängt, z.B.:

Abb.4
4-Formylmorpholin oder 4-Morpholincarbaldehyd
Abb.5
Cyclohexancarbaldehyd oder Cyclohexancarboxaldehyd
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