zum Directory-modus

Tutorial MenueAtombau und Chemische BindungLerneinheit 7 von 11

Chemische Bindung: Resonanz

Chemische Bindung: Molekülorbital-Modell des Allyl-Kations

Die MO-theoretische Beschreibung des Allyl-Kations geht von der (berechtigten) Annahme aus, dass die σ- und π-Molekülorbitale im Molekül orthogonal zueinander stehen und deshalb nicht miteinander wechselwirken. Die π-Elektronen bestimmen die chemischen und spektroskopischen Eigenschaften des Moleküls. Es ist also eine für den Chemiker sinnvolle Reduktion, nur die drei π-Molekülorbitale zu betrachten. Diese Molekülorbitale entstehen durch die Überlappung der drei p-Orbitale, die senkrecht auf der C-C-C-Ebene stehen.

Für das qualitative Aufstellen von Molekülorbitalen gilt die Regel, dass die Energie der Orbitale mit steigender Knotenzahl zunimmt. Damit lassen sich die Orbitale für das Allyl-System aufstellen.

Tab.1
π-Molekülorbitale des Allyl-Kations
Orbitale aus der qualitativen MO-Theorieberechnete 3D-Orbitale
Abb.
Ψ3 - 2 Knoten - antibindend
Mouse

Transparenz: ein/aus

Abb.
Ψ2 - 1 Knoten - nichtbindend
Mouse

Transparenz: ein/aus

Abb.
Ψ1 - 0 Knoten - bindend
Mouse

Transparenz: ein/aus

Seite 3 von 4