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Tutorial MenueAtombau und Chemische BindungLerneinheit 1 von 11

Wellenfunktion

Atombau: Schrödinger-Gleichung

Auf der Grundlage des Welle-Teilchen-Dualismus haben sich die Quantenmechanik von Heisenberg und die Wellenmechanik von Schrödinger entwickelt. Die Bewegung und die Energie der Elektronen werden mathematisch mit einer Gleichung beschrieben, die der Beschreibung stehender Wellen entspricht. Diese Gleichung wurde nach Schrödinger benannt, der 1933 den Physik-Nobelpreis erhielt.

Abb.1

Löst man die Schrödinger-Gleichung für ein Atom (nur für Wasserstoff exakt möglich), so erhält man die Wellenfunktionen (Ψ) und die dazugehörigen Energiewerte (E). Die Wellenfunktionen haben keine physikalisch interpretierbare Bedeutung. Das Quadrat der Wellenfunktion (Ψ2) ist die Wahrscheinlichkeitsdichte. Damit erhält man ein Maß für die Wahrscheinlichkeit, ein Elektron an einer bestimmten Stelle im Raum anzutreffen. Räume, in denen die Wahrscheinlichkeitsdichte größer oder gleich 90 % ist, bezeichnet man als Orbitale .

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