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Tutorial MenueVom Gen zum Protein - eine EinführungLerneinheit 2 von 3

Proteine und der genetische Code

Vom Gen zum Protein

Die gesamte Information einer Zelle ist als DNA in einer Abfolge von nur vier Nucleotiden festgelegt, die in einem komplizierten Prozess unter Beteiligung eines Botenmoleküls in Proteine aus 22 verschiedenen Aminosäuren umgesetzt wird. Drei Nucleotide (ein Triplett beziehungsweise Codon) codieren für jeweils eine bestimmte Aminosäure, wobei manche Aminosäuren von mehreren verschiedenen Codons verschlüsselt sind. Dieses Dogma der Informationsverschlüsselung gilt für alle Lebewesen, zumindest wenn Viren nicht zu den Lebewesen gerechnet werden - einige Viren haben Genome, die auf einzelsträngiger DNA- oder auf RNA basieren.

Abb.1
Der Weg vom Gen zum Protein

Neben der reinen Bauanleitung für die Proteine enthält die DNA aber noch sehr viel mehr Information. So wird in jeder Zelle genau reguliert, zu welchem Zeitpunkt wieviele Proteine gebildet werden und welche Proteine die Zelle überhaupt benötigt. Muskelzellen synthetisieren ganz andere Proteine als z.B. rote Blutkörperchen, die sich fast ausschließlich auf die Produktion von Hämoglobin spezialisiert haben.

Bevor die komplexen Vorgänge bei der Transkription und der Translation genauer erläutert werden, soll hier zunächst auf den Aufbau von Proteinen und die Chemie der Aminosäuren eingegangen werden.

Exkurs: Das Genom der Viren

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