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Tutorial MenueVom Gen zum Protein - eine EinführungLerneinheit 1 von 3

Genomstruktur in Eu- und Prokaryonten

Die Nucleinsäure-Basen in der DNA

Im DNA-Doppelstrang liegt Adenin immer gegenüber von Thymin und Cytosin immer gegenüber von Guanin. Die Entdeckung dieser so genannten Watson-Crick-Basenpaarung basiert auf der experimentellen Beobachtung von E. Chargaff, der bemerkte, dass es innerhalb der DNA immer genauso viele Adenine wie Thymine und genauso viele Cytosine wie Guanine gibt.

Tab.1
Die Nucleinsäure-Basen der DNA
Abb.1
Adenin
Abb.2
Thymin
Abb.3
Guanin
Abb.4
Cytosin
Mouse
Abb.5
Adenin
Mouse
Abb.6
Thymin
Mouse
Abb.7
Guanin
Mouse
Abb.8
Cytosin

Daraus folgerten James Watson und Francis Crick, dass in der DNA stets ein Purin (Thymin, Cytosin) einem Pyrimidin (Guanin, Adenin) gegenüberliegt, so dass der Abstand zwischen dem Phosphat-Rückgrat beider DNA-Einzelstränge immer der gleiche ist. Die Wechselwirkung zwischen den einzelnen Nucleotiden erfolgt dabei über Wasserstoff-Brückenbindungen, die sich zwischen den Nucleinsäure-Basen der Nucleotide bilden können.

Ihnen ist die Nomenklatur der Nucleinsäure-Basen nicht bekannt? Diese Seite hilft Ihnen weiter "Nomenklatur der Nucleinsäuren".

Hinweis
In der RNA ist das Thymin durch Uracil ersetzt, das ebenfalls mit Adenin zwei Wasserstoff-Brücken bilden kann.
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