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Tutorial MenueReaktivitätLerneinheit 1 von 6

Reaktivität: Statische Reaktivitätsindizes

Elektronendichte

Man ermittelt die Elektronendichte, um Aussagen über bevorzugte Angriffsorte von Reaktionspartnern zu erhalten. Dabei erwartet man, dass Nucleophile am Ort der niedrigsten Elektronendichte angreifen, während Elektrophile das Zentrum mit der höchsten Elektronendichte bevorzugen.

Definition
Die π-Elektronendichte q r π kann mit Hilfe der HMO-Methode ermittelt werden. Dabei wird sie als Summe der Aufenthaltswahrscheinlichkeiten aller π-Elektronen am jeweiligen Zentrum r berechnet:
q r π = i = 1 n ρ i c i r 2
Legende
ρ i -Besetzungszahl der MO (für doppelt, einfach, nicht besetzte MO ist sie gleich 2, 1, 0)
c i r -Linearkombinationskoeffizienten der in den MO enthaltenen AO am Zentrum r
n-Anzahl aller π-Elektronenzentren

Benutzt man für HMO-Berechnungen das Hückel-Interface, so werden, wie in dessen Anleitung beschrieben, die Elektronendichten als Hauptdiagonalenelemente der P-Matrix ausgegeben.

Hückel-Interface starten

Abb.1
Hückel-Interface
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